Es mehren sich Urteile von Instanzgerichten, mit denen klagenden Besitzern von Fahrzeugen der Volkswagen AG, die mit der sog. ,,Schummelsoftware“ ausgestattet sind bzw. waren, ein Schadenersatzanspruch gem. §§ 826, 31 BGB direkt gegen Volkswagen zugesprochen wurde. So z.B. das Landgericht Bielefeld, Urt. v. 16.10.2017, Az. 6 O 149/16, wie bereits zuvor das Landgericht Paderborn, Urt. v. 07.04.2017, Az. 2 O 118/16.

Zur Begründung führten die Gerichte aus, den Klägern stehe ein auf Rückabwicklung des Kaufvertrages gerichteter Schadenersatzanspruch gegen die Volkswagen AG zu, Zug um Zug gegen Übereignung des Fahrzeugs.

Praktisch bedeutet dies, der Kläger erhält Schadenersatz, unter Abzug einer Nutzungsentschädigung für die bereits gefahrenen Kilometer. Im Gegenzug hat Volkswagen das Fahrzeug zurückzunehmen.

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